Spandau Projekt unterstützt die Leinenelle

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Wir holen die Welle nach Hannover
Eine Großstadt lebt von der Vielzahl ihrer Möglichkeiten: eine davon fehlt uns bisher noch: das Fluss-Surfen, bzw. River Surfing. Wir sind eine Gruppe aktiver Wassersportler, die seit Jahren auf der Suche nach einer Surfmöglichkeit in Hannover ist. Und jetzt stehen wir vor dem Durchbruch: an der Wasserkunst am Leineufer haben wir den idealen Spot gefunden, an dem sich mit relativ geringem Aufwand und mit der Kraft des Wasser ganzjährig zwei Wellen surfen lassen.
Worum geht´s hier eigentlich
Fluss-Surfen ist eine Abwandlung des klassischen Wellenreitens (Surfen). Das Bewegungsschema wird dabei auf eine stehende statt rollende Welle übertragen.
Der Ort
Das Wassergebiet vor dem Wehr am Leineschloss Hannover hat sich für uns als optimal herausgestellt. Hier kann mit relativ geringem Aufwand eine „stehende Welle“  für Surfbegeisterte und Interessierte sogar in doppelter Ausführung realisiert werden. Mit dem Wehr am Schnellen Graben sind alle notwendigen wasserbaulichen Anforderungen erfüllt, um die Welle am Leineschloss mit der notwendigen Wassermenge zu versorgen. Der Eingriff in den Naturraum der Leine somit relativ gering.
Das Prinzip
Durch eine Verengung des natürlichen Wasserlaufs der Leine entsteht die notwendige Fliesgeschwindigkeit, die eine stehende Welle ermöglicht – ähnlich wie auf dem Eisbach in München. Das Projekt lässt sich optimal in den geplanten Umbau des Hohen Ufers integrieren und führt im besonderem Maße zu einer Belebung und einem neuen Erleben der Flusses.
Die Durchführung
Kernstück für die Umsetzung der Leinewelle ist eine sogenannte „Weiße Wanne“ aus Beton. Das ist ein in-sich-geschlossenes Bauteil, durch dass das Wasser geführt wird. Innerhalb des Kanals der Wanne wird durch eine Modulation des Untergrunds die Welle definiert. Die Steuerung der notwendigen Wassermenge erfolgt durch das angesprochene Wehr am Schnellen Graben. Das Besondere: durch die örtlichen Gegebenheiten lassen sich zwei hintereinander folgende Wellen realisieren.
Diese zwei Wellen haben verschiedene Höhen und damit unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Dadurch entstehen gleichzeitig zwei Surfmöglichkeiten – zum Beispiel für Einsteiger und Könner.

Website : Leinewelle